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Sachspenden

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Die wohl am weitesten verbreitete Spendenform ist die der Sachspende. Ob Kleidung, Hygieneartikel oder Kuscheltiere – theoretisch ist jedes Geschenk zum guten Zweck absetzbar. Bei neu gekauften Dingen ist der Nachweis über die Höhe der Spende leicht: Man muss sich lediglich die Quittungen von einer gemeinnützigen Organisation unterschreiben lassen und darf sie beim Finanzamt einreichen. Wird beispielsweise aber das gebrauchte Fahrrad gespendet, wird es schon etwas komplizierter, da der Marktwert geschätzt werden muss. Experten raten daher Spendenwilligen, für gebrauchte Dinge eine Liste anzufertigen mit Kaufdatum, Kaufpreis, Zustand und aktuellem Marktwert. Um diesen zu ermitteln, hilft oft ein Blick auf Online-Verkaufsportale. Diese Liste kann, sofern sie von „Weißenburg hilft“ in allen Punkten bestätigt wurde, ebenfalls beim Finanzamt eingereicht werden. Eine Obergrenze für Sachspenden gibt es nicht.

Die Sachspenden werden oft von Bürger/innen direkt vor den Gemeinschaftsunterkünften gestellt. Dies ist bitte zu unterlassen. Wir bitten außerdem, zukünftig keine Sachspenden mehr direkt an einzelne Asylbewerber auszugeben oder vor die Tür der Unterkünfte zu stellen. Es besteht die Gefahr, dass dies bei Flüchtlingen untereinander Neid und Rivalitäten auslösen und so die Erwartungshaltung Einzelner verstärkt.

Sachspenden wie Kleidung, Spielsachen oder Geschirr werden gerne in der Kleiderausgabestelle in der Schanzmauer 11, montags von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr, von ehrenamtlichen HelferInnen entgegengenommen.

Bei sperrigen Sachspenden bitten wir um die Zusendung eines Foto des Gegenstandes mit Adresse/Telefonnummer per E-Mail an koordination@weissenburg-hilft.de. Die Bilder werden an einem schwarzen Brett in der Kleiderkammer ausgehängt. Bei Bedarf kann so direkt mit den Spendern in Kontakt getreten werden.

Es besteht die Möglichkeit, Spenden steuerlich geltend zu machen. Siehe dazu auch die Punkte „G – Geldspende“ und „S – Sachspenden“ in diesem ABC-Leitfaden.

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